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Naska von den Gänsewiesen



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Gesundheit - Über Fertigfutter


Nachfolgende Artikel sollen hier nichtwertend ausschließlich zur Information für interessierte Tierhalter dienen.

Aber … Raubtiere, zu denen Wölfe gehören, gibt es seit Millionen Jahren; Hunde, abstammend vom Wolf, gibt es seit Tausenden Jahren; Fertigfutter seit ca. 60 Jahren und zunehmende (Zivilisations-)Krankheiten gibt es seit?

Eine Meinung muß sich jeder selber bilden!

Wissenswertes über die Inhalte von Trockenfutter und Dosennahrung

Frau Dr. Milly Schär-Manzoli: Wurmdelikatessen - Enthüllungen um Hundefutter und Katzenfutter

Der größte Teil der Hunde und Katzen erkrankt und stirbt infolge der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der Schweinereien, die in den so warm angepriesenen Tierfutter-Büchsen enthalten sind.

Skandalöse Enthüllungen zweier französischer Veterinäre

In der Büchsennahrung für Hunde und Katzen soll Fleisch enthalten sein, das durch Parasiten, Viren, Zirrhose und viele andere Krankheiten infiziert ist.

Haustiere als Opfer von Nahrungsmittelvergiftungen? Die bestehenden Gesetze bestätigen es


Wurmdelikatessen

Der größte Teil der Haushunde und -katzen erkrankt und stirbt infolge der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der Schweinereien, die in den so warm angepriesenen Büchsen enthalten sind. Dies ist die Ansicht zweier französischer Natur-Veterinäre, Dr. Jacques Leguera und Dr. Hervè Jeanbourquin in Villed'Avray, deren Erklärungen einen Sturm unter den Herstellern ausgelöst hat und viele Tierfreunde fassungslos läßt.

Wie sind diese Veterinäre zu ihren Folgerungen gekommen? "Wir möchten vor allem Heilung ohne Künstliches erreichen", erklärt Dr. Jeanbourquin, "indem wir den Grund der Krankheit suchen. Wir beschränken uns nicht darauf, nur die Symptome zu behandeln."

Und eben, als sie die Ursache vieler Krankheiten, an denen ihre Patienten, Hunde und Katzen, litten, suchten, kamen die beiden Ärzte zur, gelinde gesagt, besorgniserregenden Erkenntnis. Nach ihrer Meinung besteht das Fleisch, das in den industriellen Nahrungsmitteln für unsere vierbeinigen Freunde enthalten ist, aus Schlachthausabfällen; darin sind auch von Parasiten durchsetzte Leber, Lunge, Knorpel, Milz, pulverisierte Knochen und andere Organe kranker Tiere, die im Moment der Schlachtung an Fieber, Abszessen, Viren, Tumoren usw. litten: Fleisch, das nicht nur für den menschlichen Konsum verboten ist, sondern auch eine Zeitbombe darstellt für die Gesundheit der Haustiere.

Die Schlachthausabfälle, sowie auch die Kadaver der Tiere, die man wegen ihrer schweren Krankheiten hatte töten müssen, werden nicht eingeäschert, sondern von den Herstellern von Tier-Büchsennahrung abgeholt. Diese kochen alles zusammen, entziehen das Wasser und reduzieren das Ganze in "Fleischmehl", das die Basiskomponente der so geschickt angepriesenen "Leckerbissen" ist! Oft wird auch Importfleisch unbekannten Ursprungs beigemischt.

Was das den Büchsen beigemischte Gemüse anbetrifft, so werden jedes Jahr 700.000 Tonnen beschädigte Landwirtschaftsprodukte, die für die menschliche Ernährung nicht mehr verwendet werden dürfen, in "Pasteten", "Bällchen" und "Kroketten" verwandelt. Der größte Teil dieser Produkte sei geradezu verfault. Das Ganze wird vermischt mit Abfällen aus der Öl-, Zucker- oder Bier-Produktion: Industrieabfälle, die also alle chemischen Substanzen der Reinigung, Raffination usw. enthalten.

Nur um einige Einzelheiten zu nennen:

Es scheint, daß die Büchsen mit "Poulet" auch die hübsch zu Mehl verarbeiteten Federn enthalten oder, im besten Falle, die Füße mitsamt den Krallen. All dies ist nicht einmal verboten, sondern untermauert von Gesetzen und Erlassen. In Frankreich zum Beispiel erlaubt der Erlaß Darrêtè vom 1. März 1973 die Verwendung der unglaublichsten Rohmaterialien zur Herstellung von Tierfutter, wie zum Beispiel: Fleisch von Föten und durch Seren infiziertes Fleisch, das von Fieber und Parasitenbefall, Gefäßschäden, Zirrhose, Lungenemphysem, Lebererkrankungen usw. verseucht ist. Außerdem bewilligt dasselbe Dekret die Verwendung von Materialien, die durch anormale Gerüche, ausgenommen Verwesung, und anormale Färbung auffallen und durch chemische oder biologische Substanzen (Östrogene, Antibiotika, Pestizide, Schwermetalle) durchtränkt sind; Hauptsache, sie enthalten nicht mehr als die vom Gesetz zugelassene Menge. Das Dekret erlaubt außerdem die Verwendung von ranzigem Material, das unsachgemäß aufgetaut wurde usw.

Im Jahre 1990 hat die EWG Richtlinien bezüglich der Herstellung von Tiernahrung herausgegeben, die aber nur leicht vom vorgenannten französischen Dekret abweichen.

Für die Anwendung dieser Richtlinien hat der französische Landwirtschaftsminister ein neues Dekret erlassen, in dem er erneut die Verwendung von risikoreichem Rohmaterial zuläßt, wie zum Beispiel die Wiederverwendung von allen verendeten, nicht für den menschlichen Gebrauch geschlachteten Tieren, was das Gebiet der legalen Anwendungsgebiete über die Maßen erweitert und den Verdacht aufkommen läßt, daß auch vivisezierte Tiere miteinbezogen werden können! Das neue Dekret bewilligt auch die Verwendung von Abfällen von Tieren, deren klinische Krankheiten auch auf den Menschen übertragbar sind, jede Art von verdorbenem Fleisch, was große Risiken für Mensch und Tier bedeutet, das Fleisch von tot geborenen oder abortierten Tieren usw.

Auch in diesem Fall ist das Gebiet der legal verwendbaren Rohmaterialien stark erweitert worden, da auch Kadaver von in Veterinärkliniken verendeten Tieren inbegriffen sind, wie auch von durch Epidemien heimgesuchten und daher eliminierten Tierherden, jede Art von auf den Straßen überfahrenen Tieren usw.

Auf diese Weise kommen die Hersteller nicht nur zu billigem, sondern zu geradezu kostenlosem Rohmaterial, das sie dann als "Spezialitäten" zu hohen Preisen verkaufen können. Sie werden bestimmt auch chemische Zusätze beifügen, damit das liebende "Herrchen", das die Büchsen und Hundekuchen kauft, den Eindruck bekommt, es handele sich um Material gesunder Herkunft: Die Gemüse werden grün gefärbt, die Getreide gelb, und das Fleisch, je nachdem, in verschiedenen Nuancen von braun bis beige...

Millionen von Franken werden jedes Jahr ausgegeben für die Reklame, deren Slogans oft ans Gefühl appellieren. In den letzten 25 Jahren hat der Konsum von Fertignahrung um 50% bis über 80% zugenommen. Nur eine Minderheit von Leuten nährt das eigene Haustier noch mit selbstgemachtem Futter.

In Frankreich sind die Hersteller von Tier-Fertignahrung gewerkschaftlich zusammengeschlossen und umfassen 95% des Marktes. Die vier ersten Gruppen, die 80% des Marktes innehaben, sind: Unisabi (Mars), Gloria (Nestlè), Quaker und Royal Canin (Guyomarch, Paribas). Unisabi stellt 12 Marken her, darunter Cèsar, Pedigree Pal, Sheba, Royal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Brekkies, Frolic usw. Im Jahre 1990 wies die französische Filiale von Gloria einen Umsatz von eineinhalb Milliarden französischen Francs aus; sie ist spezialisiert auf Katzen-Nahrung wie Friskies, Gourmet, Buffet. Die Filiale Quaker hingegen ist spezialisiert auf Hundenahrung wie Fido; doch sie stellt auch Felix für Katzen her.

Die meisten Hersteller von Tier-Fertignahrung verfügen über Hunde- und Katzenheime, damit sie ihre Produkte testen können. Von diesen Tests haben wir schon in den Achtzigerjahren berichtet, als wir in unserer Zeitschrift eigentliche Akte der Vivisektion anklagten, die in Österreich an Beagle-Hunden ausgeführt wurden. Die Royal Canin von Saint-Nolff (F) wurde auch vor einigen Jahren von der SNFA von Vincennes in Frage gestellt, weil sie ähnliche Experimente an Kühen, Hunden und Katzen durchgeführt hatte.

Die Royal Canin hält in ihren Ställen ungefähr 80 Hunde und um die 50 Katzen, die als Versuchskaninchen zum Ausprobieren ihrer Produkte dienen. Außerdem hält sie Geflügel, Kaninchen, Schweine, Schafe usw.

Die Marken Pal, Canigou, Frolic, Loyal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Sheba, Brekkies werden ebenfalls von der Unisabi in ihrem Forschungszentrum getestet. Dasselbe gilt für Gourmet, Buffet, Alifloc, die in einem anderen Forschungszentrum in Aubigny (F) getestet werden. Die Gründe entsprechen bestimmt den Gesetzen, wie dies auch bei den für den Menschen bestimmten Produkten der Fall ist, und bezwecken, den Hersteller für den Fall, daß Schädigungen auftreten, zu schützen.


Das Schweizer Gesetz

Mehl aus Schlachthausabfällen und industrielle Abfälle in der Nahrung für Haustiere!

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Gottvergessene Kinder

Das Schweizer Gesetz (Verordnung über die Herstellung und den Handel mit Tiernahrung, vom 26. Januar 1994) ist entschieden besser als das französische, kann aber nichts Positives garantieren. Tatsächlich sind die für die Herstellung von Tiernahrung nichts anderes als industrielle Nebenprodukte und Schlachthausabfälle.

Im Anhang 2B der genannten Verordnung ist zu lesen, daß unter den bewilligten Rohmaterialien (mit Toleranzgrenzen) unter anderem zugelassen sind:

Blutmehl, Mehl aus Geflügelfedern, Tierfette (mit Verunreinigungen, die in Petroläther unlöslich sind!), verschiedene Fette und Knochenfett (auch dieses in Petroläther unlöslich!), trockene Abfälle aus der Schlachtung von Geflügel (mit Chloriden!), Fleischsud (Mischung von Tierkadavern von verschiedenen Warmblütern, mit in Chlorwasserstoff-Säure oder Chloriden unlöslicher Asche!) usw.

Was das Petro, die Chloride und die Wasserstoff-Säure anbetrifft, so ist deren Aufzeichnen fakultativ; was die obligatorischen Erklärungen anbetrifft, so nimmt man Zuflucht zum allgemeinen Ausdruck "Proteine", die jedermann irreführen.

Und weiter: Reste der gepreßten Kaffeebohnen, Absud von Gemüseabfällen, Birnen-, Kartoffel-, Trauben-, Tomatenschnaps (Verarbeitungsabfälle der Frucht- oder Gemüseabfälle), Saft aus dem Pressen von Fischabfällen und viele weitere Industrieabfälle. Das Schweizer Gesetz nennt keine Parasiten, Viren und krankes Fleisch; doch es erklärt, daß die Tiernahrung nur in den Handel gebracht werden darf, wenn es gesund und von guter Qualität ist; aber dies wird von der Liste der Rohmaterialien in Anhang 2B widersprochen.

Die Büchsennahrung für Tiere, auch wenn sie nicht mit krankem Fleisch zubereitet wurde, wird aus Abfällen und Ausschuß hergestellt: es ist Kehricht, wenn wir nach den Gesetzen zu deren Herstellung urteilen. Unsere Haustiere, vor allem unsere Hunde und Katzen, erhalten in ihrem Freßnapf eine unsachgemäße Nahrung, werden krank und sterben; doch alles ist vollkommen legal. Das Tier als Objekt: Gottvergessene Kinder. Dieser Artikel "Wurm-Delikatessen" erschien im März 1996 in "Orizzonti / Mitteilungen". Eine Publikation von Frau Dr. Milly Schär-Manzoli, Casa Orizzonti.


Macht die Tiernahrung unsere Vierbeiner krank?

Immer mehr Leute glauben, daß ihre Tiere vom Dosenfutter krank werden. Kaum zu glauben, verspricht uns doch die Werbung, daß Katzen ohne Frage Whiskas kaufen würden und Hunde sich erst dank Chappi zu einem ganzen Kerl entwickeln. Und das Ganze wird dann auch noch von erfolgreichen Züchtern empfohlen. Da kann eigentlich nichts schiefgehen, oder? Zumal, man weiß doch, was drinsteckt im Hunde- und Katzenfutter. Das steht ja schließlich alles auf dem Dosenetikett drauf. Zwar ist diese Fertignahrung nicht gerade billig, aber was teuer ist, das muß gut sein für meinen Vierbeiner. So und so ähnlich denken viele Tierhalter.

Arche 2000 hat recherchiert und wollte für Sie herausfinden, ob da wirklich drin ist, was draufsteht. Eines steht fest: Herrchen und Frauchen kaufen stets die Katze im Sack, dann was wirklich im Tierfutter enthalten ist, das wissen nur die Hersteller und der liebe Gott.

Waldi hat zu fressen und Herrchen keine Fragen zu stellen. Wenn man der Werbung Glauben schenkt, dann steckt in den Dosen nur das allerbest von Putenfleisch bis Lachs. Die Realität sieht anders aus. Der Lachsanteil beträgt beispielsweise in Wirklichkeit nur lächerliche vier Prozent, der Rest sind Rohstoffe wie Innereien, Herz, Leber, Speiseröhren. Außerdem hat manches davon das Haltbarkeitsdatum oft schon längst überschritten. Kühlhausware oder frische Innereien, die direkt von Schlachthöfen kommen, werden zu einem Brei zermahlen, teilweise gleich in Dosen abgefüllt beziehungsweise an das Tierfutter-Unternehmen geliefert.

Von all dem weiß der Kunde nichts. Auch das Etikett auf der Dose oder Packung hilft oft nicht weiter. Es ist die Kunst der Hersteller und der Werbung eine breiige Masse, die obendrein bis zu 80% Wasser enthält, wie saftige leckere Fleischstücke aussehen zu lassen.

Möglich wird das ganze durch ein besonderes Gefrierverfahren. Den Trick mit den angeblichen Fleischstücken hat man sich sogar patentieren lassen. Patentinhaber ist der amerikanische Konzern Mars. Das Schokoriegel-Imperium ist wiederum die Muttergesellschaft der Firma Effem aus Verden. Effem ist mit Abstand Deutschlands größter Hersteller von Heimtiernahrung. Dazu später mehr - hier ein Auszug aus der Patenschrift der zeigt, wie sehr die Branche ihren Erfindungsreichtum anwendet, um Abfälle in edle Produkte zu verwandeln.

"Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Nahrungsmittel, daß einen faseriges oder gestreiftes Aussehen besitzt und beispielswiese faserförmigem Fleisch ähnelt."

Weiter unten im Patent wird auch gleich empfohlen, was man ins angeblich so hochwertige Tierfutter reinmischt. Hier ein kleiner Auszug:

"Sojamehl, Fleischmehl, getrocknetes Blut, Fischmehl, Kochen. Weitere Zusätze können auch sein: synthetische oder natürliche Aminosäuren, Harnstoff und Geflügelkot. Ferner kommt proteinhaltiger Klärschlamm aus mechanischen, biologischen oder chemischen Kläranlagen als Zusatz in Frage."

Zu ihrer Beruhigung: Das alles muß nicht zwangsläufig im Tierfutter enthalten sein. Geflügelkot zum Beispiel ist inzwischen verboten.

Nun werden viele Tierhalter einwenden: Aber meinem Vierbeiner schmeckt das Dosenfutter doch, ja in manchen Fällen stürzen sich die Tiere geradezu mit Heißhunger auf den Freßnapf. Auch für dieses Phänomen gibt es eine Erklärung, die manchen Tierfreund erschrecken dürfte. Experten wissen schon lange, daß in die Tiernahrung Duft-, Lock- und Aromastoffe gemischt werden. Das gibt jedem Produkt einen ganz bestimmten Geschmack, irgendwie werden Hund oder Katze geradezu süchtig nach ihrer Lieblingsmarke.

Das weite Feld der Heimtiernahrung ist ein Milliardenmarkt, und die Branche boomt. Wenn's um den geliebten Vierbeiner geht, denkt kaum einer ans Sparen. 4,7 Millionen Hunde, 5,2 Millionen Katzen und 8 Millionen Vögel leben in deutschen Haushalten.

Rund 2,6 Milliarden Mark geben die Deutschen im Jahr für Heimtiernahrung aus. Beim Griff ins Regal wissen die wenigsten, daß fast alle bekannten Marken, egal ob sie Whiskas, Kitekat, Frolic oder Chappi heißen, von ein und derselben Firma hergestellt werden, nämlich von Effem aus dem niedersächsischen Städtchen Verden. Das Unternehmen hat mit über 75 Prozent Marktanteil fast schon ein Monopol. Die Nummer zwei der Branche, "Latz", kommt gerade auf zehn Prozent.

Wettbewerber haben gegen den Giganten Effem keine Chance. Zumal das Unternehmen allein für Werbung im letzten Jahr über 100 Millionen Mark ausgegeben hat, mehr als der Gesamtumsatz der meisten Kleinanbieter.

Kaufen soll die Effem-Tiernahrung jeder, doch keiner soll anscheinend erfahren, was wirklich dahinter steckt. Eine Anfrage, ob Arche 2000 mal einen Blick hinter die Kulissen machen dürfte, wurde abgewiesen. Interviews mit der Geschäftsführung oder Mitarbeitern wurden Arche 2000 untersagt. Eine seltsame Öffentlichkeitsscheu für ein Unternehmen, das jährlich über 1,8 Milliarden Mark Umsatz macht. Tägliche Produktion: vier Millionen Dosen Tierfutter. Mitarbeiterzahl 2.000. Und Effem expandiert weiter - man profitiert von der Bequemlichkeit vieler Tierhalter, die immer öfter zum Dosenfutter greifen.

Quelle: Vereinsmagazin Nr. 5/1996 der "Arche 2000 Welt-Tierhilfe e.V."(C) Copyright 1996, Michael Kruse

Nach dem verwesten Fleisch spricht man nun von Urin, Geflügelkot, DDT und chemischen Giftstoffen

Was landet eigentlich in den Futternäpfen unserer Haustiere?

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Neue "Delikatessen" und neue Würmer:

Mehr als je gottvergessene Kinder!

Im Jahre 1989 berichtete die deutsche Zeitschrift "Der Spiegel" (Nr.23) über die unglaubliche Geschichte des Magazins "Chancen", das am Umweltanalytik-Institut Ökolimma 24 Nahrungsmittel für Hunde und Katzen hatten analysieren lassen, mit dem Resultat, daß in allen 24 Mustern schädliche Substanzen vorhanden waren: Blei, Quecksilber, DDT, PCB (Biphenylpolychloat), Kadmium, Lindan, zusammen mit fast allen Umweltgiften, davon einige in beachtlichen Mengen.

Viele dieser Substanzen sind krebserregend, wie zum Beispiel das DDT, das PCB und Lindan; letzteres ist ein Pestizid, das, wie das Insektizid DDT, aus dem Handel gezogen wurde, weil es krebserregend ist. Das PCB wirkt, nebst karzinogen zu sein, schädigend für die Haut (Jucken und Wunden), für die Atmung und im neurologischen Bereich. In den Mustern sind ebenso ansehnliche Mengen von Alpha- und Beta-HCH (Hexachlorcyclohexan), einer ebenfalls sehr gefährlichen Substanz gefunden worden.

In Sachen Tiernahrung sind die Gesetze besonders weitmaschig, es bestand somit keine Gesetzesübertretung. Die betreffende Industrie hatte sich aufgelehnt gegen die Umfrage (Prüfung) von "Chancen", und hatte das Institut Ökolimma bezichtigt, sich geirrt zu haben. Vom Herausgeber der Zeitschrift wurde eine Wiedergutmachungssumme von 300 Mio. DM verlangt. Auch wurde damit gedroht, der Verlegerkette, der "Chancen" angehört, alle Werbeinserate zu streichen. Der Verleger zog es vor, die ganze Edition von "Chancen" zu vernichten; sie wurde nie herausgegeben. Einige Industrien haben Verarbeitungsmethoden zur Umwandlung von Fleischabfällen und Gemüse in Hunde- und Katzennahrung patentieren lassen; dies mit dem Segen der Gesetze verschiedener Länder. In unserem letzten Artikel ("Wurm-Delikatessen"), haben wir von Industrieabfällen gesprochen, von Schlachtabfällen, Federn und Geflügelpfoten; von kranken und verwesendem Fleisch, von Fleisch von Föten, das durch Zirrhose verseucht und durch Viren jeder Art infiziert ist. Dieses Fleisch kann, dank der Großzügigkeit der Gesetze, als Rohstoff zur Herstellung von Nahrungsmitteln für Hunde und Katzen verwendet werden. (doch nicht immer, man soll nicht alles in einen Topf werfen). Diese Abfälle dürfen, nachdem sie durch Manipulation und Transformation unkenntlich gemacht wurden, unter der allgemeinen Bezeichnung "Proteine" verkauft werden. Dank der Veröffentlichung eines Artikel der tierfreundlichen Organisation "Arche 2000", können wir der Liste nunmehr auch Urin und Geflügelkot, wie auch Klärschlamm aus biologischen oder chemischen Kläranlagen, beifügen. Immer laut "Arche 2000" ist es nicht gesagt, daß diese "Protein"-Arten unbedinallen Nahrungsmitteln für Hunde und Katzen vorhanden sein müssen, ist doch inzwischen die Verwendung von "Geflügelkot" verboten worden.

Doch es scheint, als würden die Forschungsabteilungen gewisser Hersteller nicht davor zurückschrecken, gewisse sehr unappetitliche Rohstoffe zu verwenden. Trotz allem sind viele Hunde und Katzen versessen auf solche Nahrungsmittel, denn man muß nicht denken, daß solche "Protein" einen schlechten Geruch haben. In Wirklichkeit werden hauptsächlich synthetische Substanzen beigemengt, um ihnen verführerischen Geschmack und Aroma zu verleihen. Diese Substanzen sind oft schädlich, da es sich um chemische Zusätze handelt. Sie sind auch gefährlich, weil sie Abhängigkeit schaffen: Hunde und Katzen werden wie gedopt und können auf diese Sorte Büchsen oder Biskuits nicht mehr verzichten. Doch auf diese Art und Weise sichern sich die Hersteller das Marktinteresse. Einer dieser Zusatzstoffe ist der Karamel, der den Zähnen schadet. Die Hersteller wissen durch geschickte Propaganda, wie sie ihre Produkte darstellen; sie zögern nicht, für diese Reklame Hunderte von Millionen pro Jahr auszuschütten. Laut deutschen Informationsquellen hat im Jahre 1995 eine einschlägige Firma 232 Mio. DM für die Werbung ihrer Produkte ausgegeben. Die Sache ist die, daß die Konsumenten nicht wissen, was diese vorfabrizierten Nahrungsmittel enthalten, da auf den Etiketten fast immer die Angaben über deren Zusammensetzung fehlen. Doch dank der Propaganda ist jedermann überzeugt, das Beste für sein Tier einzukaufen. Der Jahresumsatz für Tierfutter und -Biskuits wird in Europa auf 14 Milliarden Schweizerfranken geschätzt; die Produktion in der Schweiz hat sich seit Anfang der Achtzigerjahre bis heute mehr als verdoppelt, und zwar von 4000 t auf 8300 t im Jahre 1995, Importprodukte nicht berücksichtigt. Im Zusammenhang mit diesem riesigen Markt werden Tierversuche ausgeführt, finanziert von den Herstellern, wie jener von Prof. Dr. med. vet. Josef Lebetseder am Institut für Tiernahrung der Universität Wien.

Dieser Versuch, finanziert durch eine bekannte Marke für Tiernahrung, betraf Hundebiskuits. Es wurden 16 Beagle-Hunde eingesetzt (8 Rüden und 8 Weibchen). Diese wurden in vier Zwinger der Versuchsabteilung der veterinärmedizinischen Fakultät der Wiener Universität eingesperrt, und in vier Gruppen, je nach Art der Ernährung, eingeteilt.

Alle haben auf unterschiedliche Weise die zu prüfenden Biskuits erhalten. Der Versuch hat ein Jahr gedauert, wobei die 16 Hunde verschiedene täglich, wöchentliche und monatliche Kontrollen aushalten mußten. Diese betrafen die Nahrung, das Wasser, die Temperatur, die Atmung, die Ohren, die Schleimhäute, die Haut, das Blut, das Serum, die Leber, die Galle, die Nieren, die Milz, die Schilddrüse usw., verschiedene Elektrokardiogramme und weitere Tests.

Nach einem Jahr wurden die Tiere durch tödliche Injektion am dritten und fünften Tag nach Ende der Forschungsreihe, euthanasiert; alle um 15 Uhr nachmittags, nachdem sie während 24 Stunden gefastet hatten. Ihre Körper wurden der Autopsie unterzogen. Es ist augenscheinlich, daß die physiologischen Reaktionen dieser 16 unglücklichen Beagles nicht auf andere Hunde übertragen werden können (selbst nicht auf Beagle-Hunde), die außerhalb der Labors leben. Dies ist kein ökonomisches Argument, sondern eine wissenschaftliche Tatsache.

Doch, Ironie des Schicksals, es werden trotz der gesetzlich zugelassenen Rohstoffe, die der Haustiernahrung beigemengt werden dürfen, sehr viele Marken an Tieren ausprobiert. Diese müssen nicht für das Wohl ihrer Artgenossen sterben, sondern um Alibis zu schaffen und den Herstellern hohe Gewinne zu sichern. (A.St.)

Quelle: ORIZZONTI, Dezember 1997 (C) Copyright 1997 ORIZZONTI, Dr. Milly Schär-Manzoli

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Tierversuche in der Futtermittelindustrie

Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen von Haustiernahrung entdeckt!

Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel. Leiden, die armen und schutzlosen Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.


Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können.

Laut der englischen Zeitung "Sunday Express" (27.5.01), hat die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000 grausame Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre Produkte.

Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.

Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt! Doch die IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine -Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.

Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill's finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig, aggressiv oder amorph gemacht hatte.

Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!

Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren wurde eine Röhre im Magen angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden alle Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser Zeit wurden die armen Tiere hungern gelassen, indem man ihnen nicht-essbare Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung ablehnten - was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt hatten, "freiwillige Abstinenz" nannten - und verloren zwischen 26 und 40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere Muskelschädigungen, Lethargie, Blutanomalien und ihre Leber erkrankte und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach siebenwöchiger Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11 unfähig zu fressen und mußten mit einer Sonde ernährt werden.

Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.

Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der Apotheke zur Herstellung -der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen "taurus" (Stier), weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen, Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 "sensibel" und 6 als "robust" bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.

Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor notwendig ist. Noch weniger notwendig sind hirnwütige Experimente, wie wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit und ihr Unsinn aufgedeckt. Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut tut und was nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche unter dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller Wahnsinn. Dies schon daher, weil in Käfige eingesperrte und auf verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch eingeführte Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in Familien leben, wo sie geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie auch die Reaktion auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der Jahre auch von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer Tierversuche ausführen möchte, ignoriert solches. Die Interessen, die von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur. Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma Berichte vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den Menschen bestimmten Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung überhaupt erst, wenn Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von "Wissenschaftlichkeit" und "Ernsthaftigkeit" an. Wohlverstanden, alles ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht vertretbaren Tatsache, doch heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zukommerziellen Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemisch-pharmazeutischen Multinationalen, die in verschiedenen Ländern die Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion notwendig machen.

In dieser von der ALA (ALTERNATIVA PARA LA LIBERACIÓN ANIMAL) veröffentlichten Tabelle sind die fünf Firmen aufgeführt, welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und Katzen ausgeführt haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:

Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba

Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal, Chappie, Bounce

Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot, Soillers, Felix, Arthur's Choosy, Alpo, Mighty Dog

Colgate-Palmolive: Hill's Science Diet, Prescription Diet

Ralston-Purina: Purina, Edward Baker

Quelle: ORIZZONTI, 2001, Nr.89 (C) Copyright 2001 ORIZZONTI, Dr. Milly Schär-Manzoli

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Laut einem Artikel des Sunday Express vom 27. Mai 2001 führte die Firma IAMS, ein Unternehmen von Procter und Gamble, Tierversuche durch. Das Katzen- und Hundefutter ist auch in Deutschland unter dem Namen IAMS und EUKANUBA in Zoofachgeschäften sowie bei Tierärzten erhältlich.

Nach Angaben der englischen Organisation "Uncaged Campains" wurden mindestens 460 Tiere verbraucht.

Eine unvollständige Liste:


Dr. Dan Cary, Chef der Unternehmenskommunikation von IAMS sagte: "Es ist unsere Aufgabe, die Gesundheit von Hunden und Katzen zu verbessern. Wir sorgen uns während der Studien extrem um ihr Wohlbefinden und gehen nicht leichtfertig in die Forschung. Alle unsere Studien müssen fundierte Wissenschaft sein und wir müssen sicher sein, dass sie niemals wiederholt werden müssen, da dies verschwenderischer Umgang mit der Zeit der Tiere wäre."

Quelle: Sunday Express, 27. Mai 2001 (C) Copyright 2001, Lucy Johnson
Übersetzung durch: Mechthild Mench, Animal 2000

Die multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo, Felix, Friskies, Matzinger, Latz, Pro Plan), Procter & Gamble (Iams, Eukanuba), Colgate-Palmolive (Hill's Science Diet), Heinz (Recipe)) und insbesondere Mars mit den Tochtergesellschaften Waltham, Effem und Masterfoods (Schappi, Pedigree Pal, Cesar, Loyal, Frolic) beherrschen den Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für industrielles Hunde- und Katzenfutter und darin 90 Prozent des europäischen Marktes . Nach der Übernahme von Ralston Purina durch Nestlé und von Royal Canin durch Mars verfügen diese beiden Unternehmen am globalen Markt für Pet Food von rund 25 Milliarden Euro über einen Anteil von jeweils 25 Prozent. In Europa firmierte Mars-Waltham-Effem in Masterfoods um und ist in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von allerdings nur noch 60 Prozent gegenüber dem früheren Anteil von 70-75 Prozent bei einem Markt von 2 Milliarden Euro.

Diese Firmen verfügen auch über nahezu unbegrenzte Mittel für die Werbung. In den westlichen Ländern stehen jährlich um- und zusammengerechnet über 5 Milliarden Euro = 5.000 Millionen in den Werbeetats für die Pet Food-Werbung zur Verfügung. Allein in der Bundesrepublik setzt der Mars-Konzern mit Waltham-Effem-Masterfoods nahezu 1/4 Milliarde = 250 Millionen Euro jährlich zur Pflege der öffentlichen und nicht öffentlichen Landschaft ein. Die Gelder werden zunächst für Plakat- und Anzeigenwerbung, für Fernsehspots sowie für die bezahlten Public Relations Artikel in Zeitungen und Zeitschriften eingesetzt. Die kynologische Yellow Press ist vollkommen in der Hand der Pet Food-Industrie und kann und darf nur das veröffentlichen, was im Interesse ihrer Auftraggeber liegt. Kynologische Vereine und Verbände mit ihren Funktionären genießen erhebliche finanzielle Zuwendungen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) und deren Vorstandsmitglieder sind jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und damit allein aufgrund der Zuwendungen von Waltham-Effem-Masterfoods völlig abhängig und korrupt geworden. Während alle diese Gelder gezahlt werden, um Personen und Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegelder an die Parteien, an Institutionen und an die Justiz. Erhebliche Zuwendungen in Geld- und Geldeswert gehen jährlich auch an die auf dem Gebiet der Hunde- und Katzennahrung tätigen Ernährungswissenschaftler.

Quelle: Zitat aus dem Buch "Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin" von Klaus Dieter Kammerer (C) Copyright 2000, Klaus Dieter Kammerer

Mit freundlicher Genehmigung von:

Antivivisektion e.V.,

Tierversuchsgegner Rhein-Ruhr,

www.tierversuchsgegner.org, (verantwortlich i.S.d.P. für die obigen 6 Texte)


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